Auf dem Weg zur Bildungsrepublik

Aktuelle Maßnahmen

Newsletter zur Qualifizierungsinitiative startet

Aktuelle Informationen rund um die Qualifizierungsinitiative gibt es von nun an auch ganz bequem per Newsletter auf den eigenen Computer. Damit Sie immer aktuell über Maßnahmen und Aktionen im Rahmen der Qualifizierungsinitiative informiert werden, senden wir Ihnen ab heute unseren Newsletter "Auf dem Weg zur Bildungsrepublik" zu.

Aktuelle Kampagne

Unter dem Motto "Aufstieg durch Bildung" hat die Bundesregierung mit ihrer Qualifizierungsinitiative die Weichen für mehr und bessere Bildung gestellt. Das Buch der Bildungsrepublik begleitet diese Initiative. Das Buch soll ein Symbol des Aufbruchs sein, dass Erfolgsgeschichten und Bildungserlebnisse aus ganz Deutschland im Text festhält. Dazu befindet es sich zur Zeit auf seiner Tour durch 16 Städte und Regionen, um individuelle Geschichten und Beiträge zum Thema Bildung zu sammeln und Projekte und Ideen aus allen Bildungsbereichen vorzustellen - von der frühkindlichen Bildung über die berufliche und akademische Ausbildung bis zur Weiterbildung. Das Buch der Bildungsrepublik zeigt Bildungsgeschichten und macht gleichzeitig mit den gesammelten Bildungsgeschichten all jenen Mut, die Aufstieg durch Bildung für sich nutzen wollen.
Nach Stationen in Berlin, Münster, Rostock, Frankfurt an der Oder und Magdeburg, wird das Buch in den nächsten Wochen nach Frankfurt am Main, Dresden, München, Ulm, Weimar und Göttingen, sowie viele andere Städte in Deutschland kommen. Die Bildungsgeschichten sowie Fotos von den Veranstaltungen werden auch im Internet veröffentlicht.

Leistungsverbesserungen beim Meister-BAföG sind wichtiges Signal für den Aufstieg

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG oder auch Meister-BAföG) unterstützt mit finanziellen Mitteln die berufliche Aufstiegsfortbildung von Handwerkern und anderen Fachkräften und will Existenzgründungen erleichtern. Die Novellierung des Gesetzes ist ein Kernelement der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung. Mit den im Kabinettsbeschluss vom 24. September 2008 geplanten Leistungsverbesserungen wird auch im Bereich der beruflichen Bildung ein deutliches Signal gesetzt: Die Bundesregierung steigert ihre Ausgaben für das Meister-BAföG mittelfristig von derzeit rund 122 Millionen Euro um mehr als 60 Prozent auf über 200 Millionen Euro jährlich. Berufliche Aufstiegsfortbildungen werden dadurch attraktiver und flexibler. Profitieren werden die Fortbildungswilligen insbesondere von der Umstellung der Förderung: So ist nicht wie bisher nur die erste Aufstiegsfortbildung förderungsfähig, sondern generell eine Aufstiegsmaßnahme. Gleichzeitig wird es einen zusätzlichen Anreiz geben, die Abschlussprüfung zu bestehen: Erfolgreiche Teilnehmer bekommen statt 30,5 Prozent künftig fast 50 Prozent der Kurs- und Prüfungsgebühren als Zuschuss vom Staat. Darüber hinaus werden Fortbildungswillige mit Kindern künftig noch stärker finanziell unterstützt und Erleichterungen für Fortbildungswillige mit Migrationshintergrund geschaffen.

Chancengleichheit sichern durch BAföG

Die mit dem 22. Änderungsgesetz zum BAföG erhöhten Bedarfssätze und Einkommensfreibeträge wurden pünktlich zu Beginn des Semesters (1.10.) und des Schuljahres (1.08.) wirksam. Durch die deutlichen finanziellen und strukturellen Verbesserungen wird die Entscheidung für ein Studium erleichtert: Die Bedarfssätze für Schüler und Studierende sind um zehn Prozent, die Freibeträge um jeweils acht Prozent angehoben worden; damit verbessert sich der maximale monatliche Förderungssatz für Studierende ohne Kind auf 643 Euro.

Bereits seit Jahresanfang gelten die familienfreundlichen und internationalen Komponenten der BAföG-Novelle. So wurde ein die Bedarfssätze erhöhender Kinderbetreuungszuschlag in Höhe von 113 Euro für das erste und 85 Euro für jedes weitere Kind eingeführt, der nicht zurückgezahlt werden muss. Zudem erhalten Auszubildende mit Migrationshintergrund leichter eine BAföG-Förderung. Auch ein Auslandsstudium innerhalb der Europäischen Union kann schon ab dem ersten Semester gefördert werden, an Auslandspraktika außerhalb Europas werden keine erhöhten Anforderungen mehr gestellt.

Wir fördern Aufstieg durch Bildung durch die Aufstiegsstipendien

Das Programm "Aufstiegsstipendien" richtet sich an Frauen und Männer in unserem Land, die in Ausbildung und Beruf hoch motiviert und besonders talentiert sind. Sie müssen ihre Berufsausbildung besonders erfolgreich absolviert haben und über eine Berufserfahrung von mindestens zwei Jahren verfügen; eine Altersgrenze gibt es nicht. Die Stipendien geben einen zusätzlichen Anreiz zur Aufnahme eines Studiums und eine attraktive Perspektive für ihren Berufsweg. Sie unterstützen ihre weitere Qualifizierung und fördern Aufstieg durch Bildung. Die Aufstiegsstipendien ergänzen die bestehende Begabtenförderung in der beruflichen Bildung und im Hochschulbereich. Außergewöhnliche Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft in Schule, Studium und Beruf werden damit gleichermaßen anerkannt und gefördert.

Komm, mach MINT - mehr Frauen in MINT-Berufe

Bis zum Jahr 2013 werden in Deutschland 330.000 Akademikerinnen und Akademiker fehlen, davon allein rund 70.000 aus dem Bereich der Naturwissenschaften und rund 85.000 aus den Ingenieurwissenschaften. Angesichts dieses Fachkräftemangels können wir es uns nicht leisten, auf das Potential von Frauen zu verzichten.

Unter dem Motto  "Komm, mach MINT" soll deshalb aufgezeigt werden, wie die heutige MINT-Berufswelt aussieht und welche Chancen sich für Frauen eröffnen. Mit dieser vom BMBF und 40 Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft gestarteten Initiative sollen deutlich mehr junge Frauen für die Zukunftsberufe in den MINT-Bereichen gewonnen werden.

Abschluss und Anschluss

Ziel des Programms "Perspektive Berufsabschluss", das das BMBF aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) im Rahmen der ESF Förderperiode 2007 - 2013 fördert, ist es, die Unterstützungsstrukturen für einen erfolgreichen Einstieg Jugendlicher und junger Erwachsener mit besonderem Förderbedarf (Benachteiligte) in Ausbildung und ihre dauerhafte Integration in das Beschäftigungssystem zu verbessern. Dazu tragen sowohl präventive Fördermaßnahmen zum Erreichen von Bildungs- und Berufsabschlüssen als auch re-integrative Maßnahmen zur nachträglichen Qualifizierung und zum Nachholen von Berufsabschlüssen bei. Durch die beiden Förderinitiativen "Regionales Übergangsmanagement" und "Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung" wird besonderes Gewicht auf die Stärkung der betrieblichen Orientierung und die individuelle bedarfsgerechte Förderung sowie auf die Verbesserung der Aus- und Weiterbildungschancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund gelegt.

Wiedereinstieg in den Beruf nach Familienphase erleichtern

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wesentliches Element unserer modernen Gesellschaft. Um Akademikerinnen und Akademikern nach der Familienphase den Wiedereinstieg in den Job zu ermöglichen, hat das BMBF das Pilotprojekt "return2job" gestartet, das junge Akademikerinnen und Akademiker beim Wiedereinstieg in den Beruf unterstützt und dadurch den Aufstieg durch Bildung ermöglicht.

Gemeinsam mit dem Europäischen Sozialfonds (ESF) fördert das BMBF Weiterbildungsmaßnahmen für Akademikerinnen und Akademiker mit Familie, vor allem Berufsrückkehrerinnen und Berufsrückkehrer in den Bereichen Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik für den Arbeitsmarkt. Insgesamt 15 Monate dauert die Weiterbildungsphase, die in Kooperation mit Hochschulen von der Otto-Benecke-Stiftung durchgeführt wird.

Professorinnenprogramm bringt mehr Wissenschaftlerinnen an die Spitze

Das vom BMBF initiierte und von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Professorinnenprogramm unterstützt deutsche Hochschulen dabei, langfristige Perspektiven für hoch qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen zu schaffen. Die Förderung der Berufung von Professorinnen an den erfolgreichen Hochschulen bewirkt eine nachhaltige Erhöhung der Anzahl von Wissenschaftlerinnen in Spitzenpositionen. Junge Frauen erhalten so Vorbilder und Motivation für ihre Wissenschaftskarrieren!
Insgesamt hat sich rund ein Drittel aller deutschen Hochschulen mit Gleichstellungskonzepten auf die erste Ausschreibung beworben. 79 der 113 eingereichten Konzepte aus 15 Bundesländern waren erfolgreich. Nun können bis zu 140 Stellen für hochqualifizierte Spitzenforscherinnen gefördert werden.

Bildungsprämie

Die Fähigkeiten der Beschäftigten sind einer der wesentlichen Produktionsfaktoren. Der Erfolg des oder der Einzelnen auf dem Arbeitsmarkt ebenso wie der von Unternehmen im internationalen Wettbewerb hängen davon ab, möglichst über die richtigen Qualifikationen zu verfügen und diese auch durch Weiterbildung auf dem neuesten Stand zu halten.

Die Bundesregierung hat den Handlungsbedarf erkannt und schon im Koalitionsvertrag festgelegt, dass mit der Bildungsprämie ein neues Instrument zur Finanzierung beruflicher Weiterbildung geschaffen werden soll. Ziel der Bundesregierung ist es, den Stellenwert der Weiterbildung zu erhöhen und alle Menschen zu verstärkter Beteiligung an Weiterbildung zu motivieren.

Das am 13. Juni 2007 vom Kabinett beschlossene Modell bietet für Menschen jeden Einkommens und für Finanzierungsbedarf in jeder Höhe Möglichkeiten der Unterstützung. Im Mittelpunkt stehen Menschen mit mittleren und niedrigen Einkommen: Sie erhalten mit der Weiterbildungsprämie einen besonderen Anreiz zur Weiterbildung.

Insbesondere die Bildungsprämie ist dazu geeignet, bereits Jüngere für berufliche Weiterbildung zu gewinnen. Die Bildungsprämie zielt aber auch auf eine längere produktive Beschäftigungsbiographie. Sie ergänzt damit die "Initiative 50plus" der Bundesregierung, die unter anderem die Vergabe von Bildungsgutscheinen an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von KMU ab dem 45. Lebensjahr vorsieht.

  • Das Buch der Bildungsrepublik

    Am 5. September 2008 stellte Bundesbildungsministerin Annette Schavan das "Buch der Bildungsrepublik" vor und schickte es auf seine Reise durch 16 Städte und Regionen. Gleichzeitig startete auch das BMBF-Portal Aufstieg durch Bildung.
    mehr (URL: http://www.aufstieg-durch-bildung.info/de/443.php)
  • Aufstieg wird gefördert. Meister-BAföG, das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz

    Das AFBG oder sog. Meister-BAföG unterstützt mit finanziellen Mitteln die berufliche Aufstiegsfortbildung von Handwerkern und anderen Fachkräften und will Existenzgründungen erleichtern. Das Gesetz ist ein umfassendes Förderinstrument für die berufliche Fortbildung in allen Berufsbereichen. Vorausgesetzt wird der Abschluss einer Erstausbildung oder ein vergleichbarer Berufsabschluss nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung.
    mehr (URL: http://www.aufstieg-durch-bildung.info/de/542.php)
  • Chancengleichheit sichern durch BAföG

    Wie kann ich mein Studium finanzieren? Eine Antwort darauf gibt das BAföG. Das "22. Gesetz zur Änderung des BAföG" sieht weitere deutliche Verbesserungen vor: Die BAföG-Sätze werden erhöht, die Hinzuverdienstgrenze wird für alle Auszubildenden auf 400 Euro monatlich ausgedehnt. Auszubildende mit Kindern werden zukünftig durch die Einführung eines als Zuschuss zu gewährenden pauschalen Kinderbetreuungszuschlags stärker unterstützt. Migrantenkinder erhalten leichter Zugang zum BAföG. Die Novelle ist seit Jahresbeginn 2008 in Kraft. BAföG ist damit ein wichtiges Element, um mehr Jugendliche für ein Studium zu gewinnen.
    mehr (URL: http://www.aufstieg-durch-bildung.info/de/543.php)
  • Aufstiegsstipendium

    Das Programm Aufstiegsstipendium richtet sich an Frauen und Männer, die in Ausbildung und Beruf hoch motiviert und besonders talentiert sind. Die Stipendien geben einen zusätzlichen Anreiz zur Aufnahme eines Studiums und verbessern die Aufstiegschancen. Die Aufstiegsstipendien befördern die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung und bieten Fachkräften die Möglichkeit zur beruflichen Entwicklung.
    mehr (URL: http://www.aufstieg-durch-bildung.info/de/535.php)
  • Komm, mach MINT - mehr Frauen in MINT-Berufen

    Fachkräfte mit Abschlüssen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - kurz MINT - haben vielfältige Arbeitsmöglichkeiten und hervorragende Berufsaussichten. Ein breites Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft hat sich zum Ziel gesetzt, deutlich mehr junge Frauen für MINT-Berufe zu gewinnen. Auf Initiative von Bundesbildungsministerin Annette Schavan wurde am 17. Juni 2008 in Berlin der nationale Pakt für mehr Frauen in MINT-Berufen geschlossen. Unter dem Motto "Komm, mach MINT!" will die Bundesregierung gemeinsam mit mehr als 40 Partnern aus Wirtschaft Wissenschaft und Politik das Engagement aller Beteiligter stärken und bündeln.
    mehr (URL: http://www.aufstieg-durch-bildung.info/de/541.php)
  • ABSCHLUSS UND ANSCHLUSS

    Bildungsabschlüsse sind elementare Grundlage für den weiteren beruflichen Weg. Im Jahr 2006 haben immer noch 7,9 Prozent der Schülerinnen und Schüler, das sind rund 76.000 junge Menschen, die allgemein bildende Schule ohne Abschluss verlassen. Jeder von ihnen ist einer zu viel.
    mehr (URL: http://www.aufstieg-durch-bildung.info/de/469.php)

Publikationen

  • Aufstiegsstipendium

    Titelbild der Publikation

    Studienstipendien für beruflich Begabte

    2009
    Bestell-Nr.: 30389

    Kostenlos bestellen

    Download [PDF - 454,9 kB] (URL: http://www.aufstieg-durch-bildung.info/pot/download.php/M%3A0+Aufstiegsstipendium/~DOM;aHR0cDovL3d3dy5ibWJmLmRl/pub/aufstiegsstipendien.pdf)
    barrierefrei

  • Das neue BAföG

    Titelbild der Publikation

    Informationen zur Ausbildungsförderung

    2009, 2 Seiten
    Bestell-Nr.: 29958

    Kostenlos bestellen

    Download [PDF - 170,1 kB] (URL: http://www.aufstieg-durch-bildung.info/pot/download.php/M%3A0+Das+neue+BAf%F6G/~DOM;aHR0cDovL3d3dy5ibWJmLmRl/pub/bafoeg_flyer.pdf)
    barrierefrei

  • Aufstieg durch Bildung

    Titelbild der Publikation

    Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung

    2009, 32 Seiten
    Bestell-Nr.: 30348

    Kostenlos bestellen

    Download [PDF - 2,12 MB] (URL: http://www.aufstieg-durch-bildung.info/pot/download.php/M%3A0+Aufstieg+durch+Bildung/~DOM;aHR0cDovL3d3dy5ibWJmLmRl/pub/qualifizierungsinitiative_breg.pdf)
    barrierefrei

Hier finden Sie die lieferbaren Materialien.
(URL: http://www.bmbf.de/publikationen/)