Das Buch der Bildungsrepublik in München

Eines unter neun Millionen: das Buch der Bildungsrepublik in der Bayerischen Staatsbibliothek München

Wirtschaftskraft trifft Kultur: Am 24. und 27. Oktober 2008 machte das Buch der Bildungsrepublik Station in München. Die Landeshauptstadt Bayerns zählt zu den dynamischsten Wirtschaftsregionen in Europa und ist eines der wichtigsten Wirtschafts-, Verkehrs- und Kulturzentren in Deutschland. Tourismus, Fahrzeug- und Maschinenbau, Elektrotechnik und Softwareindustrie haben in der "nördlichsten Stadt Italiens" ebenso ihren Platz gefunden wie zahlreiche Wissenschafts-, Forschungs- und Bildungseinrichtungen.

Foto: Dr. Rolf Griebel, Generaldirektor der bayerischen StaatsbibliothekenAls Universalbibliothek ist die Bayerische Staatsbibliothek eine internationale Forschungsbibliothek und bildet gemeinsam mit der Staatsbibliothek zu Berlin und der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main und Leipzig die "virtuelle Nationalbibliothek Deutschlands". Ihr 450-jähriges Jubiläum wurde in diesem Jahr durch die Auszeichnung als "Bibliothek des Jahres 2008" abgerundet. Ein schöner Anlass für uns, die - nach der British Library - zweitgrößte Zeitschriftenbibliothek Europas zu besuchen und im Rahmen der Preisverleihung zur "Bibliothek des Jahres 2008" auch die zentrale Auftaktveranstaltung der Bibliothekskampagne "Deutschland liest. Treffpunkt Bibliothek" mitzuerleben. Vor der Kulisse des wunderschönen Gärtnersaals trug sich Rolf Griebel, Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek, in das Buch der Bildungsrepublik ein.

Foto: Frau Schröer, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Presse bei der Eberhard von Kuenheim Stiftung (BMW AG)"Freude am neu:wagen": ein Besuch bei der Eberhard von Kuenheim Stiftung (BMW AG)

Die Eberhard von Kuenheim Stiftung initiiert Projekte, die in gesellschaftlichen "Stillstandsgebieten" für Bewegung sorgen - etwa in den Bereichen Bildung, Arbeitsmarkt oder Kommunalpolitik.

So entwickelte die Stiftung zum Beispiel 2001 gemeinsam mit Partnern den Abitur-Grundkurs "Tatfunk". Im Laufe eines Schuljahres produzieren Schülerinnen und Schüler eine eigene Radiosendung, organisieren sich selbst, arbeiten als Projektteam zusammen und präsentieren ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit. Mittlerweile gibt es "Tatfunk" deutschlandweit in rund 40 Schulen in zehn Bundesländern. Viele Schulen haben den Grundkurs in ihren Schulalltag integriert, einige von ihnen führen "Tatfunk" auch ohne Förderung der Stiftung in eigener Verantwortung weiter.

Foto: Gewinner des letzten Tatfunk-Jahrgangs 2007 - Christian Feist und Sebastian LeideckerWir trafen in München die Gewinner des letzten Jahrgangs von "Tatfunk". Christian Feist und Sebastian Leidecker und Lara Raithel, Schüler des Gymnasiums Kirchheim bei München, trugen sich zusammen mit ihrer Lehrerin Katharina Müller ebenso in das Buch der Bildungsrepublik ein wie Bettina Schröer als Vertreterin der Eberhard von Kuenheim Stiftung.