Matthias Hofmeister
Azubi im Beruf Elektroniker für Automatisierungstechnik, SCHOTT AG, Mainz
Mainz, 21.11.2008
Schon als Grundschüler habe ich davon geträumt, später erfolgreich im Leben zu stehen und einen guten Job zu haben. Mit den Jahren und den Erfahrungen in der Schule änderte sich einiges.
Während meiner Zeit auf dem Gymnasium wurde mir schnell klar, dass mein Weg nicht so einfach sein wird, wie ich es mir vorstellte. Noch in der Grundschule und der Unterstufe auf dem Gymnasium habe ich immer zu den Besten gehört, aber in der Mittelstufe und der Oberstufe waren meine Noten dann nur noch "Mittelmaß". Mein anfänglicher Elan und die Lust, immer der Beste zu sein, waren langsam verschwunden.
Nach dem Schulabschluss war ich der Meinung: "Du hast ein Abitur mit einem Durchschnitt von drei, aber es gibt viele Leute, die einfach um einiges besser sind! Diese Leute bekommen ihren Traumjob und werden erfolgreich."
Nach einer gewissen Zeit und Orientierung wurde mir aber klar, dass man kein perfektes Abitur oder ein Spitzenstudium braucht, um glücklich und zufrieden zu sein. Ich entschloss mich, zunächst eine Lehre zu machen. Auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz gab es viele Hochs und Tiefs. Viele Absagen und Enttäuschungen musste man einfach hinnehmen. Doch es gab auch Momente, da war ich glücklich und stolz auf meine Leistungen. Einer dieser Momente kam, als endlich der Brief mit dem Satz: "Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir Sie ab dem 01.09.2006 in unserem Unternehmen als Auszubildenden einstellen wollen." Von da an waren viele meiner Ängste verschwunden. Die Ausbildung, in der ich mich derzeit noch befinde, macht sehr viel Spaß. Die Arbeit ist anspruchsvoll und qualitativ hochwertig.
Ich bin stolz auf meinen Ausbildungsplatz in einem Zukunftsunternehmen und einem Zukunftsberuf. Als Azubi im Beruf Elektroniker für Automatisierungstechnik gibt es jeden Tag viele neue und interessante Dinge zu lernen. Technisch auf modernstem Stand und menschlich in einer tollen Umgebung macht ein solcher Beruf sehr viel Freude. An meine mittelmäßigen Noten in der Schule denke ich nur noch selten, denn meine guten Leistungen in der Ausbildung und auch in der Berufsschule bestätigen mich in der Annahme, den passenden Beruf für mich gefunden zu haben.
Zusammen mit einem anderen Azubi durfte ich nach Tschechien reisen, um dort an einem Standort meiner Firma zu arbeiten und zwei Maschinen zu installieren. Die Installation erfolgte ohne Hilfe eines Angestellten und in eigener Verantwortung. Als wir zurück nach Deutschland kamen, wurden wir mit Lob und Dank begrüßt und es sprach sich herum, dass zwei Azubis eine solch hervorragende Arbeit abgeliefert hatten. Diese Erfahrung macht mich sehr stolz und motiviert mich für neue Herausforderungen in meiner Firma.
Nun bin ich gespannt, was mein weiterer Weg bringen wird: Ich denke immer daran, dass ich meine eigene Erfolgsgeschichte maßgeblich mitbestimmen kann. Man darf nie den Mut verlieren und sollte sich nicht auf einzelne Dinge beschränken.
Jeder kann seinen Erfolgs- und Traumjob finden! So wie ich.
Das Buch unterwegs: Hier finden Sie interessante Informationen zur Buchtour quer durch Deutschland.