Daniel Brixius
Auszubildender bei der Schott AG in Mainz
Mainz, 21.11.2008
Meine im positiven und negativen Sinne stürmische Schullaufbahn beendete ich im März 2008 mit dem Abitur.
Das Ereignis war immer in weiter Ferne gewesen und plötzlich war es da. Ein großer Lebensabschnitt war vorbei und grundlegende Entscheidungen mussten getroffen und neue Wege beschritten werden. Das Gefühl, das man hat, wenn man es geschafft hat und selbst bestimmen kann, wie es nun weitergehen soll, hat man sich - das merke ich jetzt - in den vielen Jahren der Schulzeit selbst erarbeitet.
Wie sollte es also weitergehen? Ich wollte möglichst viele neue Eindrücke sammeln - mal ins Ausland. Und ich wollte mir mit meiner Entscheidung, ob ich studieren oder doch erst eine Ausbildung machen sollte, genügend Zeit lassen, um auch wirklich das Richtige zu tun.
Es sollte aufgrund meiner Interessen ein kaufmännischer Beruf sein, den ich später ausüben wollte, und ich wollte erst mal eine Ausbildung absolvieren, um Praxiserfahrung zu bekommen, arbeiten und gleichzeitig lernen zu können. Ich absolvierte also einen umfangreichen Berufswahltest bei der Bundesagentur für Arbeit, bei dem sich u. a. der Beruf des Industriekaufmanns als geeignet für mich herausstellte. Ok, ich war nun einen Schritt weiter, aber wo sollte ich meine Ausbildung absolvieren?
Da ich gebürtiger Mainzer bin, ist mir die Schott AG seit jeher ein Begriff. Außerdem führte mich die Tatsache, dass ich beim TSV Schott Mainz Fußball spiele und mich mit langjährigen Schott-Mitarbeitern austauschen konnte, geradewegs zu einer Bewerbung. Zuerst für ein kaufmännisches Praktikum und schließlich für eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei der Schott AG. Nach meinem Praktikum war ich mir sicher, dass ich diesen Beruf in dieser Firma erlernen wollte. Entscheidend hierfür waren u. a. die äußerst vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten - während und auch nach der Ausbildung. Ich persönlich werde beispielsweise eine Zusatzausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten in Englisch absolvieren, bei der mich die Schott AG finanziell unterstützt. Außerdem habe ich vor, einen Auslandsaufenthalt an einem der weltweit 41 Schott-Standorte zu erleben.
Ich bin nun seit vier Monaten bei Schott, habe schon viel gelernt und weiß, dass ich die absolut richtige Entscheidung getroffen habe. Den Auszubildenden wird eine Vielzahl an Kursen und Werksunterricht angeboten um sich weiterzubilden. Eigeninitiative wird nicht nur in den jeweiligen Einsatzabteilungen wirklich belohnt, man wird auch in verschiedene Projekte der Aus- und Weiterbildung eingebunden und merkt, dass Engagement sich auszahlt.
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