Berufliche Weiterbildung
Lernen wird für immer mehr Menschen zu einem kontinuierlichen Lebensbegleiter. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert diese Entwicklung durch eine Reihe von Initiativen und Programme wie z. B. die Bildungsprämie oder das Programm "Lernen vor Ort".
Erfolgreiches Lernen im Lebenslauf
Bessere Betreuung, höhere Beteiligungsquoten, mehr Abschlüsse – viele Indikatoren belegen, dass das Bildungsniveau in Deutschland steigt und Lernen für immer mehr Menschen zu einem kontinuierlichen Lebensbegleiter wird.
Verbesserung des Bildungsstands durch Alphabetisierung und Grundbildung
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt die Weltalphabetisierungsdekade, die die UNESCO 2003 ausgerufen hat, in Deutschland in vielfältiger Weise: Neben einer Reihe von Einzelinitiativen wurde der Förderschwerpunkt „Forschung und Entwicklung zur Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener“ ins Leben gerufen. Von Ende 2007 bis 2012 stellt das Ministerium hierfür rund 30 Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert werden 25 Verbundprojekte mit über 100 Einzelprojekten.
Frauen Mut zum Unternehmertum machen
Um mehr Frauen darin zu bestärken, ein eigenes Unternehmen zu gründen, unterstützen BMBF und Europäische Union die Bildung eines Botschafterinnen-Netzwerks. Unternehmerinnen erhalten mit der Ernennung zur Botschafterin den Titel "European Ambassador for Female Entrepreneurship". Sie stehen bereit, um unter anderem an Schulen und Hochschulen von ihren persönlichen Erfahrungen zu berichten und andere Frauen zu ermutigen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.
"Meister-BAföG" ein großer Erfolg
Immer mehr Menschen in Deutschland erhalten Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz, kurz: "Meister-BAföG". Dieses unterstützt Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung. Neben Handwerkern sind Fachkräfte vielfältiger Berufsgruppen berechtigt, "Meister-BAföG" zu erhalten. Die Unterstützung erfolgt durch Zuschüsse sowie günstig verzinste Bankdarlehen.
"Lernen vor Ort" im Landkreis Görlitz
Das Programm "Lernen vor Ort" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) fördert 40 Modellregionen in ganz Deutschland, in denen für die Bürgerinnen und Bürger effektive Bildungskonzepte entwickelt werden. Eine davon ist der Landkreis Görlitz.
Höher hinaus!
Immer mehr Menschen möchten sich aus dem Job heraus mit einem Studium weiterqualifizieren. Mit dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierten Aufstiegsstipendium erhalten sie dafür umfangreiche Unterstützung. Schon heute werden mehr als 2.500 begabte Fachkräfte damit gefördert und haben so den Schritt vom Berufsleben ins Erststudium gemeistert. Dieser Ratgeber zeigt wie es geht.
Bildungsprämie immer beliebter: Besonders Frauen nutzen Förderung
Die Bildungsprämie wird als Finanzierungsinstrument für berufliche Weiterbildung immer beliebter. Vor allem Frauen nehmen die staatliche Förderung in Anspruch: Zwei Drittel der bisher 50.000 ausgestellten Prämiengutscheine wurden an sie vergeben.
Top on the job
Mit Fremdsprachen läuft es im Beruf besser. Je früher und kreativer sie erlernt werden, desto sicherer ist der Einstieg in den Job. Die fünf innovativsten Projekte zum Lernen und Lehren von Sprachen zur Berufsvorbereitung sind deshalb Ende November vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) mit dem "Europäischen Sprachensiegel 2010" prämiert worden. Eines der Siegerteams lehrt z.B. auf Shakespeares Spuren das Business-English der globalisierten Geschäftswelt von heute.
Wie Europa sich bilden kann
Miteinander und voneinander lernen, dabei Brücken schlagen in Europa – das ermöglicht Grundtvig. Das facettenreiche europaweite Programm für Erwachsenenbildung der Europäischen Kommission haben eine halbe Million Menschen in den vergangenen zehn Jahren schätzen gelernt. In Lernpartnerschaften wie BICOM oder multilateralen Projekten wie TRICC schulen sie ihre sprachlichen und kulturellen Kompetenzen.
Grenzenlos und transparent
Berlin, Paris, Rom. Lernen und Arbeiten in einem grenzenlosen Europa. Kein Problem mit dem "europass Mobilität" der Qualifikationen wie Kompetenzen jedes Europäers ebenso verständlich wie vergleichbar festhält und seine Jobchancen im In- und Ausland erhöht. Erfolg spricht sich rum und so hat sich die Nachfrage nach dem Mobilitätspass in den letzten zwei Jahren verdoppelt.
Vom Meister zum Master
Es gibt sie, die zweite Chance: Berufstätige ohne Abitur können an ausgewählten deutschen Hochschulen studieren, um den Aufstieg im Job zu schaffen und Führungskräfte qualifizieren sich berufsbegleitend mit einem MBA für höhere Aufgaben. "Offene Hochschule" heißt das Zauberwort, das berufliche und akademische Bildung erfolgreich verzahnt.

