Bildungsprämie immer beliebter: Besonders Frauen nutzen Förderung

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Bildungsprämie immer beliebter: Besonders Frauen nutzen die Förderung

Bis zu 500 Euro für berufliche Weiterbildungskurse

Die Bildungsprämie wird als Finanzierungsinstrument für berufliche Weiterbildung immer beliebter. Vor allem Frauen nehmen die staatliche Förderung in Anspruch: Zwei Drittel der bisher 50.000 ausgestellten Prämiengutscheine wurden an sie vergeben.

Besonders gut angenommen wird die Bildungsprämie von Weiterbildungsinteressierten, die in kleinen und mittelständischen Unternehmen arbeiten: Von zehn geförderten Erwerbstätigen kommen neun aus diesen Betrieben. Denn gerade in kleineren Unternehmen erhalten Angestellte oftmals keinen Weiterbildungszuschuss von ihrem Arbeitgeber. Darüber hinaus leistet die Bildungsprämie auch einen Beitrag zur Integration von Erwerbstätigen mit Migrationshintergrund: Rund 16 Prozent aller Prämiengutscheine werden an sie ausgegeben.

Die Bildungsprämie wurde im Dezember 2008 vom BMBF ins Leben gerufen, um gerade die Erwerbstätigen für eine berufliche Weiterbildung zu motivieren, die sich teure Fortbildungskurse nicht ohne Weiteres leisten können. Den Zuschuss von bis zu 500 Euro erhalten alle Erwerbstätigen, die nicht mehr als 25.600 Euro im Jahr verdienen. Bei steuerlich gemeinsam Veranlagten liegt die Einkommensgrenze bei 51.200 Euro. Bis 2012 stehen insgesamt 53 Millionen Euro Fördergelder von BMBF und Europäischem Sozialfonds für die Bildungsprämie bereit.

Mit der Bildungsprämie finanziert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Hälfte der Kosten für eine berufliche Weiterbildung – bis zu 500 Euro. Den Prämiengutschein können sich Erwerbstätige aller Berufsbranchen einmal im Jahr ausstellen lassen. Inzwischen stehen dafür 512 Beratungsstellen in ganz Deutschland bereit. Die Weiterbildungsexperten helfen Angestellten, Selbstständigen und Berufsrückkehrern, die passende Fortbildung zu finden und überreichen ihnen nach einem kurzen Gespräch den Prämiengutschein.

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