Vom Unternehmer zum Ausbilder mit KAUSA
Zahl der Ausbildungsplätze von Unternehmern mit Migrationshintergrund nimmt zu
Mit dem Projekt KAUSA wurden über die letzten drei Jahre 2.547 zusätzliche Ausbildungsplätze in Betrieben von Unternehmern mit Migrationshintergrund geschaffen. Dabei handelt es sich um Betriebe, die bislang keine Ausbildungsplätze angeboten hatten.
In Deutschland führen rund 623.000 Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund einen eigenen Betrieb. Damit bilden sie einen wichtigen Faktor für die deutsche Wirtschaft. Trotz ihrer Bedeutung ist der Anteil der ausbildenden Betriebe vergleichsweise gering. Während jeder vierte deutsche Unternehmer Ausbildungsplätze anbietet, tut dies nur jeder siebte Unternehmer mit Migrationshintergrund.
Gründe für die bislang geringe Ausbildungsbeteiligung von Unternehmern mit Migrationshintergrund sind bürokratische Hindernisse, finanzielle Bedenken oder fehlende Erfahrung mit dem dualen Ausbildungssystem. Häufig fehlt den Unternehmerinnen und Unternehmern auch schlicht das Wissen, dass sie Lehrlinge ausbilden können. Hier setzt das Programm KAUSA an. Ziel ist es, die Ausbildungsbeteiligungsquote unter Unternehmern mit Migrationshintergrund zu erhöhen. Mit 31 Projekten bietet das Programm KAUSA ihnen Unterstützung, um eine betriebliche Ausbildung anbieten zu können und sich auch als Ausbilder zu qualifizieren.
KAUSA ist Teil der Initiative Jobstarter, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zur Förderung der Ausbildungsstrukturentwicklung - insbesondere in den Regionen - eingerichtet wurde.



